RPA-Software in Köln: wenn zwischen Standorten alles von Hand nachgetragen wird

  • Köln: viele Standorte, viele Übergaben

    RPA-Software kommt in Köln oft dort zum Einsatz, wo Betriebe an mehreren Standorten arbeiten: Produktion und Handel im Rheinland führen Lager, Kassen und Lieferanten an verschiedenen Orten, und zwischen den Programmen trägt jemand Zahlen nach. Für diese Nachträge entstand irgendwann ein Skript oder ein Roboter. Gebaut hat ihn meist ein Dienstleister, der heute nicht mehr erreichbar ist.

  • Zwischen Versicherung, Medien und Werk – überall dieselbe Stelle

    Die Kölner Wirtschaft ist breit: Versicherer mit ihren Zentralen, Medien- und Produktionsfirmen, Zulieferer rund um das Werk in Niehl, Betriebe der Chemieregion vor der Stadt. So verschieden die Häuser sind, die betroffene Stelle gleicht sich – dort, wo ein Programm ein anderes nicht erreicht und ein Mensch die Lücke schließt. Bei Mengen, wie sie eine mehrstandortige Kasse oder Lagerführung erzeugt, hält diese Handarbeit nicht lange. Abgeschlossene Arbeiten zeigen, was stattdessen möglich ist: acht Kassen werden täglich ohne manuelle Eingabe zusammengeführt, auf den Cent abgeglichen; 93 Lagerpositionen laufen ohne Eingabe von Hand.

  • RPA-Software aufnehmen, statt sie abzuschalten

    Eine gewachsene Automatik ist nicht wertlos, nur unbeschrieben: In ihr stecken Regeln, die sich jemand erarbeitet hat. Wir lesen sie aus Makros, Skripten und Roboterschritten heraus und halten fest, welche Fälle sie abdecken und welche nicht. Erst danach wird entschieden, was neu gebaut wird. Wo ein Programm eine Schnittstelle anbietet, ersetzt sie das Nachklicken der Oberfläche; wo es keine gibt, bleibt der Roboter mit Abgleich jedes übertragenen Datensatzes. Seltene Fälle gehen bewusst zurück an den Menschen, mit klarer Übergabe.

  • Unterschiedliche Schreibweisen an mehreren Standorten

    Wo an mehreren Orten erfasst wird, heißt derselbe Lieferant dreimal anders, und keine Auswertung stimmt. Das lässt sich zusammenführen: In einer abgeschlossenen Arbeit wurden 138 Schreibweisen zu 75 Lieferanten, womit 1 922 Positionen auswertbar wurden; in einer anderen entstand aus 3 579 Positionen von Belegfotos ein Verzeichnis mit 24 Lieferanten, jede Position mit hinterlegtem Beleg. Die Zusammenführung ist kein Nebenprodukt, sondern Voraussetzung: Ohne eindeutige Stammdaten automatisiert man das Durcheinander nur schneller.

  • Schattenlauf und Abnahme der neuen RPA-Software

    Das Neue läuft zuerst mit, ohne in Ihre Systeme zu schreiben, und wird Vorgang für Vorgang gegen den bisherigen Stand gehalten; erst wenn jede Abweichung erklärt ist, wird umgeschaltet. Abgenommen wird gegen die Kriterien aus dem Angebot. Zur Übergabe gehören Beschreibung, Zugänge auf Unternehmenskonten, Einweisung und die Möglichkeit, jeden Abschnitt anzuhalten und vorübergehend von Hand zu führen. Gebaut wird in TypeScript und Node.js mit PostgreSQL, verarbeitet auf Servern in Deutschland und der EU.

  • Vertrag, Rechte, erster Termin

    Die Aufnahme des Bestands läuft als Beratung im Dienstvertrag nach Tagessatz; die Unterlagen daraus behalten Sie in jedem Fall. Die Umsetzung folgt im Werkvertrag zum Festpreis mit Abnahme und Gewährleistung auf Mängel, spätere Änderungen werden gesondert beauftragt. Weisungen an unsere Leute gibt unsere Projektleitung; die Nutzungsrechte am eigens erstellten Code gehen mit vollständiger Bezahlung auf Sie über. Bevor Sie uns Vorgänge zeigen, vereinbaren wir gegenseitige Vertraulichkeit, bei personenbezogenen Daten zusätzlich einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit der Liste der Unterauftragnehmer. Für den Auftakt ist ein Termin vor Ort in Köln möglich.

Köln, Nordrhein-Westfalen

  • Versicherungsstandort: Gothaer, AXA Deutschland, DEVK und weitere Versicherer haben ihre Zentralen in Köln.
  • Medienstadt: WDR, RTL Deutschland und viele Produktionsfirmen – dazu Games-Unternehmen und Agenturen.
  • Ford-Werke in Köln-Niehl als großer Industriebetrieb mit Zulieferern in der Region.
  • Koelnmesse mit Messen wie gamescom, dmexco und Anuga – jährlich Treffpunkt für Digital-, Handels- und Lebensmittelbranche.
  • Universität zu Köln und Technische Hochschule Köln, dazu die Universität Bonn und die RWTH Aachen im Umkreis einer Stunde.
  • Chemieregion Rheinland: Bayer in Leverkusen und der Chemiepark Knapsack in Hürth direkt vor der Stadt.
  • Deutsche Telekom in Bonn und Rechenzentren in der Region – Telekommunikation und IT-Infrastruktur als eigener Arbeitsmarkt.
  • Lebensmittelindustrie und Handel im Rheinland: Produktions- und Logistikbetriebe mit vielen Standorten, Kassen und Lieferanten.

Fragen zur Übernahme einer laufenden Automatisierung

Kommen Sie für ein erstes Gespräch nach Köln?

Für den Auftakt ist ein Termin vor Ort in Köln möglich; die weitere Abstimmung läuft schriftlich und in festen Terminen. Das Erstgespräch dauert rund zwanzig Minuten, und statt Folien zeigen wir laufende Systeme mit Beispieldaten.

Unsere Automatisierung läuft über mehrere Standorte. Geht die Aufnahme trotzdem?

Ja. Aufgenommen wird je Standort, zusammengeführt wird danach – zuerst die Stammdaten, dann die Abläufe. Dass an einem Standort eine Sonderregel gilt, ist häufig und wird in der Entscheidungsliste festgehalten, statt stillschweigend eingeebnet zu werden.

Was passiert, wenn sich unser Prozess später ändert?

Weil jeder Lauf Stand und Ausnahmen protokolliert, fällt eine Änderung als steigende Zahl von Ausnahmen auf, bevor falsche Daten weiterwandern. Die Anpassung wird gesondert beauftragt; die Entscheidungsliste zeigt, welcher Schritt betroffen ist.

Kontakt für Köln aufnehmen

Umgesetzt wird alles am eigenen Standort und auf eigener Infrastruktur, in deutscher Sprache. Nach Absprache kommen wir für ein Treffen zu Ihnen nach Köln.